
Sucheinsatz in Griechenland
Am 17. Mai 2026 wurde die IRO Mitgliedsorganisation Kyon Osfrisis in Griechenland von der Polizei und der Familie zu einem Vermisstensucheinsatz alarmiert. Gesucht wurde ein 78-jähriger Mann mit Demenz, der seit elf Tagen vermisst wurde.
Das Einsatzgebiet lag in der nordgriechischen Region Kozani, im Ort Servia, und umfasste sowohl bewaldete Gebiete als auch offenes Gelände. Die Suche fand tagsüber bei Temperaturen von 26 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 70 % statt.
Zum Einsatz kamen zwei hochspezialisierte Teams: Savannah, eine Rettungshündin, und ihre Hundeführerin Elvira sowie Etna, ein Leichenspürhund, und sein Hundeführer Kostas.
Der Einsatz machte deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Suchdisziplinen ist. Rettungshunde sind darauf trainiert, vermisste Personen lebend zu finden und somit Leben zu retten. Leichenspürhunde werden insbesondere dann eingesetzt, wenn sich Vermisstensuchen über einen längeren Zeitraum erstrecken.
Im Verlauf des dreistündigen Einsatzes lokalisierte Etna die vermisste Person, die leider nur noch tot geborgen werden konnte.
Die Mission der Internationalen Rettungshunde Organisation (IRO) ist es, Leben zu retten. Gleichzeitig ist die professionelle Zusammenarbeit zwischen Rettungshundeteams und Leichenspürhundeteams ein wichtiger Bestandteil umfassender und verantwortungsvoller Sucheinsätze. Sie trägt dazu bei, dass auch langwierige Vermisstensuchen professionell fortgeführt werden können und die Angehörigen nicht ohne Antworten zurückbleiben.
Aus diesem Grund arbeitet die IRO eng mit der Organisation Human Remains Detection Dog INTERNATIONAL (HRDD International) zusammen.
Hinter jedem Einsatz stehen hochqualifizierte Freiwillige, engagierte Hunde und unzählige Stunden intensiver Vorbereitung – vereint im Dienst der Menschlichkeit.



Fotos: Kyon Osfrisis
